Explosionsschutzsysteme

IEP Technologies hat mehrere Tausend vollumfängliche Explosionstests durchgeführt, um die Wissenschaft für der Ausbreitung von Flammen besser zu verstehen und um unsere Schutzlösungen zu bestätigen. Unsere Produkte sind von FM zugelassen und sind ATEX-konform. IEP Technologies ist der einzige Anbieter innerhalb der Branche, dessen Designberechnungsgeräte ATEX-konform sind. Das bedeutet, dass jedes Design einer Explosionsschutzlösung von IEP Technologies ATEX-konform ist.

Explosionsunterdrückungssysteme


Jedes Explosionsunterdrückungssystem besteht aus drei Komponenten: Detektor; Kontroll- und Steuereinheit und Unterdrückungsbehälter (HRD-Löscher). Bei einer Zündung vergrößert sich der Feuerball vom Zündort aus, wobei sich die Druckwelle (die durch den Temperaturanstieg erzeugt wird) vor dem Feuerball ausbreitet. Explosionsdrucksensoren sind so konfiguriert, dass sie auf den typischen Druckanstieg innerhalb von Millisekunden reagieren.

Die Steuer- und Kontrolleinheit der Explosionsunterdrückung empfängt das Auslösesignal des Drucksensors und gibt das Signal an den (die) Löscher weiter. Die Löscher werden aktiviert und das Löschmittel wird in den geschützten Behälter mit hoher Konzentration und Geschwindigkeit geschossen. Für die Verteilung des Löschmittels und die Eindämmung des wachsenden Feuerballs werden Spezialdüsen verwendet. Dadurch wird der Feuerball rasch abgekühlt, eine weitere Verbrennung abgeschwächt, so dass der Explosionsdruck reduziert. Fester Bestandteil der Auslegung der meisten Systeme zur Explosionsunterdrückung ist eine chemische oder mechanische Explosionsentkopplung mit dem Zweck, das Risiko einer Übertragung der Flammen/Explosion auf andere verbundene Anlagenteile zu reduzieren.

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EHRD

EHRD

Mex-3™ Pressure Detector

Mex-3™ Pressure Detector

Static Pressure Detector

Static Pressure Detector

EX100.1 & EX8000

EX100.1 & EX8000

Explosionsentkopplungssystem


Systeme zur Explosionsentkopplung dienen dazu, eine Explosion in einem Prozessbehälter zu erkennen und anschließend eine Barriere zu schaffen, welche das Risiko eines Flammen-/Explosionsübertrags auf verbundene Anlagen verhindert. Eine solche Explosionsausbreitung birgt die Gefahr einer stärkeren (intensiveren) Explosion in angeschlossenen Behältern, als es bei einer einfachen Entzündung in diesem Behälter zu erwarten wäre. Explosionsentkopplung ist eine bewährte konstruktive Explosionsschutzanwendung, das Risiko dieser Flammenstrahlzündung zu verringern, und kann eine grundlegende Voraussetzung für das Erzielen einer ausreichenden Risikoreduktion des gesamten Explosionsschutzsystems sein.

Explosionsentkopplung kann bei Behältern angewandt werden, die druck/druckstoßfest sind und mit Explosionsunterdrückung oder –Entlastung geschützt werden. Es gibt drei wesentliche Arten von Explosionsentkopplungssystemen:

  • Chemische Entkopplung – bringt ein Explosionslöschmittel in das Leitungssystem ein, welches die Ausbreitung der Flamme unterdrückt und die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass diese die angeschlossenen Behälter oder Anlagenteile erreicht.
  • Aktive mechanische Entkopplung – löst ein Hochgeschwindigkeitsventil aus, das eine mechanische Barriere in der Leitung bildet. Mechanische Barrieren bieten Schutz gegen Flammen UND Druckausbreitung auf angeschlossene Behälter. Eine Steuerung und ein Explosionssensor sind als Teile des Systems erforderlich.
  • Passive mechanische Entkopplung – Ein Ventil/Klappe in der Leitung, das sich als Reaktion auf die Explosionsdruckwelle schließt, wird zur Entkopplung von Rohrleitungen verbundenen, explosionsgeschützten Behältern angewandt. Für gewöhnlich werden keine weiteren Steuereinheiten oder Sensoren benötigt.

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Ventex Passive Isolation Valve

Ventex Passive Isolation Valve

IsoFlap™ Passive Isolation Valve

IsoFlap™ Passive Isolation Valve

Infrared Detector

Infrared Detector

Single/Dual Exit Isolation Head

Single/Dual Exit Isolation Head

Bild Explosionsentlastungssysteme


Bei der Druckentlastung werden oben oder seitlich am Behälter Druckentlastungsflächen angebracht, die den entstehenden Explosionsüberdruck in die Atmosphäre entlasten. Druckentlastung ist dort, wo sie sicher angewendet werden kann, eine bewährte konstruktive Explosionsschutzanwendung

Druckentlastung war viele Jahre lang die übliche konstruktive Explosionsschutzanwendung. Wenn Explosionsdruckentlastung richtig angewandt wird, ist sie immer noch eine gängige Explosionsschutzmaßnahme. Während Druckentlastung gewöhnlich die preiswerteste Schutzmaßnahme darstellt, gibt es Umstände, unter denen Druckentlastung undurchführbar und Explosionsunterdrückung zu bevorzugen ist.

Da Explosionsentlastung das Ziel hat, den Explosionsdruck zu entlasten, bevor der Prozessbehälter zerstört wird, werden verbrannte und nicht verbrannte Staubpartikel sowie Dämpfe durch die Berstöffnung entlastet. Der dabei ausgestoßene Feuerball kann das Achtfache Volumen des Behälters oder mehr erreichen. Er muss in einen sicheren Bereich abgeleitet werden. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass Druckentlastung keine Nachfolgebrände verhindert. Entsprechende Brandschutzmaßnahmen müssen in das Sicherheitskonzept der Prozessanlage eingebaut werden. In der Regel kommt es zu einer Explosionsausbreitung über die angeschlossenen Rohrleitungen, so dass eine Explosionsentkopplung erforderlich wird.

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EVN Flameless Vent

EVN Flameless Vent

EXL Flameless Vent

EXL Flameless Vent

Explosion Relief Vents

Explosion Relief Vents


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