Komponenten der Explosionsschutzsysteme


Unterdrückung, Entlastung oder Entkopplung - welches System auch immer die beste Explosionsschutzlösung darstellt, IEP Technologies bietet die Produkte an, die Ihren Bedürfnissen gerecht werden. Unsere Systemkomponenten werden gründlichen Tests von dritter Seite unterzogen, um die von der ATEX und der NFPA geforderten Zertifizierungen zu erhalten. Da jede Explosionsschutzmaßnahme unterschiedlich ist, bieten wir verschiedene Arten von Explosionssensoren, Steuerzentralen und Unterdrückungsbehältern für den maßgeschneiderten Schutz jeder einzelnen Anwendung an.

Steuerungseinheiten

  • Einkreis-Steuerzentrale (EX-100.1/200) und Mehrkreis-Steuerzentrale (EX-8000)

    Eine Steuerzentrale arbeitet mit Mikroprozessoren und hat sowohl Steuer- als auch Überprüfungsfunktionen. Sie besteht aus Steuer- und Notstrombatterie, einer Spannungsversorgung und einer Frontplatte mit Steuer- und Anzeigefunktionen. Die Steuerung ist in einem dichten Gehäuse untergebracht, das optimalen Schutz vor Staub- und Wettereinflüssen bietet.

    Signale, die von den Explosionsdruck- oder den Flammensensoren ausgehen, werden von der Steuerzentrale protokolliert, getestet und bewertet. Die Steuer- und Überwachungsleitungen werden ständig auf Kabelbruche, Erdungsfehler und Kurzschlüsse überprüft. Zusätzlich stellt ein automatisches Selbsttestsystem sicher, dass alle wichtigen Funktionen der Steuerzentrale elektronisch kontrolliert werden. Diese Kontrolleinheiten bieten sowohl Störrelais-Kontakte für Prozessabschaltung als auch Alarmrelais-Kontakte zur Benachrichtigung, falls es zu einer Systemaktivierung kommt.

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Detektion

  • MEX-Detektor und FAB

    Dynamische Messzellen im Detektor erkennen Druckveränderungen. Wenn das voreingestellten Auslösekriterium erreicht wird, reagiert der Detektor innerhalb von Millisekunden und löst einen Alarm aus. Der MEX-Detektor hat zwei Keramiksensoren in einem stabilen Gehäuse. Dies ist der einzige Detektor mit Algorithmus basiertem Output und Entscheidungslogik, basierend auf umfassenden Explosionstests, Expertenwissen und Anwendungserfahrung. Output und Entscheidungslogik bieten die höchste Erkennungssicherheit durch Bewerten des Unterschieds zwischen einem Anstieg des Explosionsdrucks und den Schwankungen des Prozessdrucks. Die Keramikzellen-Sensoren verleihen dem Detektor eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Beschädigung und korrosiven Staub, Gas und Flüssigkeiten. Durch eine Feldanschlussbox („FAB“) kann der MEX-Detektor an verschiedene Steuerzentralen angeschlossen werden.

    Die Wettbewerbsvorteile des MEX-Detektors umfassen:

    Dynamische Druckerkennung, basierend auf dem charakteristischen zeitlichen Verlauf des Druckanstiegs, der mit begrenzten Explosionsvorfällen verbunden ist. Dies verstärkt signifikant die Fehlalarm- und Erkennungssicherheit.

    Enthält zwei Drucksensorzellen zur Verstärkung der Erkennungssicherheit und der Redundanz.

    Vor Ort programmierbare Einheit zur Anpassung einer Vielzahl von Prozessbedingungen. Verfügt auch über einen Datenspeicher zum Programmieren des Sollwertes während der Inbetriebnahme sowie zur Diagnose des Druckverlaufs nach der Aktivierung.

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  • Statischer Drucksensor

    Statische Drucksensoren werden bei stabilen Prozessen verwendet, die nur einen Schwellenwert haben (bei dem der Detektor aktiviert wird). Der Sensor lässt sich vor Ort einstellen und ist von FM zugelassen. Diese Sensoren werden i.d.R. paarweise mit vibrierenden Entkopplungs-Abstandsbolzen montiert, um die Gefahr falscher Alarmsignale aufgrund von Bedienfehlern zu minimieren. Statische Drucksensoren sind betriebssicher, zuverlässig und verfügen über eine nachgewiesene Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte.

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  • Infrarot- und Ultraviolett-Infrarot-Detektoren

    Zu den optischen Detektoren gehören Infrarot („IR“)- und Ultraviolett-Infrarot („UV-IR“)-Detektoren. Sie werden in Explosionsschutzsystemen für bestimmte Anwendungen eingesetzt. Der IR-Detektor wird i.d.R. in Rohrleitungen für unterschiedliche Einsatsfälle verwendet. Der UV-IR-Detektor wird in Schutzsystemen für brennbares Gas oder Dampf verwendet, so z. B. in Aerosol-Füllräumen und chemischen Lagerräumen.

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Unterdrückungsbehälter

  • PistonFire II Unterdrückungsbehälter

    Der PistonFire II besteht aus einem Löschmittel-Druckbehälter und einem Ventilkörper, der ein staubexplosionsgeschütztes, wasserfestes NEMA (National Electrical Manufacture’s Association)-Gehäuse besitzt. Das NEMA-Gehäuse enthält den Auslösemechanismus, Druckschalter, Druckmesser, das Füllventil, den OSHA (Operation & Support Hazard Analysis)-Überwachungsschalter und den elektrischen Anschluss. Das NEMA-Gehäuse ist durch einen Schraubdeckel und einen explosionssicheren Steckverbinder mit Schnelltrennkupplung zum einfachen Anschluss an die Verkabelung komplett abgedichtet. Bei Erkennung einer beginnenden Explosion wird der Löschmittelbehälter ausgelöst. Der Öffnungsmechanismus initiiert innerhalb von Millisekunden die Freisetzung des chemischen Löschpulvers in den geschützten Behälter.

    Die Wettbewerbsvorteile sind:

    DOT-, TC-genehmigt – werkseitig druckfest gemacht, auf Leckagen überprüft und an den Standort verschickt vs. in der Einrichtung des Kunden druckfest erstellt und auf Leckagen überprüft

    Überwachter und verriegelter Niederdruckschalter gemäß der aktuellen NFPA 69-Version

    Nicht explosive Impulsgeber, die einen sicheren Einsatz ermöglichen (keine ATF- oder UN-Restriktionen)

    OSHA-Sperrplatte in Übereinstimmung mit der aktuellen Version von NFPA 69.

    Die Düsen können vor Ort überprüft werden (NFPA 69) vs. Entfernung oder Zugriff auf den Behälter durch andere Firmen.

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  • Löscher

    Der E-HRD-Löscher ist für die Installation an allen Arten von Apparaten, Leitungen und Rohren für Staub, Gas und hybride Gemische konzipiert. Der Löscher wird mit einer Scheibe und einem Dichtungsring geschlossen und dann mit Stickstoff unter Druck gesetzt. Eine Auslösevorrichtung öffnet die Scheibe in ca.1,5 Millisekunden und das Löschpulver kann durch den gesamten Querschnitt über ein spezielles Düsensystem optimal im zu schützenden Apparat oder Rohrleitung verteilt werden.

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  • Sphärischer Pulverlöscher

    Der HRD-Pulverlöscher ist dafür konzipiert, das Löschmittel innerhalb von Millisekunden zu verteilen, um eine beginnende Explosion in einem Prozessbehälter zu unterdrücken oder die Ausbreitung der Flammen auf angeschlossene Leitungen zu verhindern. Es handelt sich um einen sphärischen, wieder befüllbaren Behälter aus einer hochfesten Stahllegierung. Der Löscher besteht aus einem Behälter, einem Füllventil, einer Berstscheiben-Ventileinheit, einer Sicherheitsplatte, und einem 76 cm langen Bedienelement. Ein passender Ring wird zur leichteren Handhabung zur Verfügung gestellt.

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  • Löscher

    Diese Löscher werden für die Explosionsunterdrückung von Gasen, Lösungsmitteldämpfen und brennbarem Staub verwendet. Die Löscher verteilen große Mengen des Löschmittels, so dass eine entstehende Explosionsflamme im frühen Stadium abgelöscht und ein gefährlicher Druckanstieg verhindert wird.

    Der PHRD-Löscher, ist gefüllt mit 3kg, 4kg oder 16kg Löschpulver, und wird mit Stickstoff bis zu einem Druck von 60bar abgedrückt. Innerhalb des Flansches befindet sich eine Klappe, die durch einen Riegel verschlossen ist. Über einen Metron wird die Klappe geöffnet. Das Signal zum aktivieren des Metrons kommt von der Steuerzentrale. Der Stickstoff drückt das Löschmittel anschließend mit hoher Geschwindigkeit durch die Verteilerdüse in das zu schützende Volumen.

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Entkopplungsgeräte

  • Schnellschlussschieber

    Ein Schnellschlussschieber bietet eine von vielen Lösungen für unverzichtbare Explosionsentkopplungen. Er verschließt Rohrleitungen in Millisekunden mit einer mechanischen Barriere. Der Schnellschlussschieber besteht aus einem Gehäuse, das aus verschiedenen Materialen ausgeliefert werden kann, sowie eine hochlegierte Edelstahlplatte. Der Schnellschlussschieber ist für einen Druck bis zu 16 bar ohne Deformierung ausgelegt. Das Schieberblatt wird in Millisekunden durch Druckluft oder Gas angetrieben. Typische Anwendungen des Explosionsschnellschlussschiebers sind Explosionsentkopplungen von Staubfilter, Mühlen, Ventilatoren, Trocknern und vielen anderen Apparaten.

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  • IFV Explosionsentkopplung

    Für Behälter, die Außen oder nahe an einer Außenwand aufgestellt sind, stellt die Explosionsdruckentlastung eine gängige Explosionsschutzlösung dar. Um vorgeschaltete Apparate zu schützen, ist es unerlässlich, dass in Verbindung mit der Druckentlastung eine weitere Ausbreitung von Flammen und brennenden Materialien verhindert wird. Dies kann entweder durch den Einsatz aktiver Entkopplungssysteme (chemisch oder mechanisch) oder passiver Entkopplungseinrichtungen erreicht werden. Die passive Explosionsentkopplung ist eine selbsttätig wirkende Einrichtung, die mechanisch die Ausbreitung von Flammen und Druckwellen auf vorgeschaltete Anlagenteile verhindert. Die passive Explosionsentkopplung verfügt über Eigenschaften, die für diese Art der Entkopplung einzigartig sind. Dazu gehören z. B. ein ein Verschleißsensor und ein Interface-Panel.

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  • VENTEX Explosionsentkopplung

    ür Behälter, die Außen oder nahe an einer Außenwand aufgestellt sind, stellt die Explosionsdruckentlastung eine gängige Explosionsschutzlösung dar. Um vorgeschaltete Apparate zu schützen, ist es unerlässlich, dass in Verbindung mit der Druckentlastung eine weitere Ausbreitung von Flammen und brennenden Materialien verhindert wird. Dies kann entweder durch den Einsatz aktiver Entkopplungssysteme (chemisch oder mechanisch) oder passiver Entkopplungseinrichtungen erreicht werden. Die passive Explosionsentkopplung ist eine selbsttätig wirkende Einrichtung, die mechanisch die Ausbreitung von Flammen und Druckwellen auf vorgeschaltete Anlagenteile verhindert. Die passive Explosionsentkopplung verfügt über Eigenschaften, die für diese Art der Entkopplung einzigartig sind.

Explosionsentlastung & flammenlose Explosionsentlastung

  • Flammenlose Explosionsentlastung

    Viele Prozessbehälter befinden sich im Inneren, wo eine Standard-Explosionsentlastung nicht sicher angewandt werden kann. Bei diesen Anwendungen können flammenlose Explosionsentlastungeinrichtungen installiert werden. Die flammenlose Entlastung besteht aus einer Berstscheibe, einem Stahlgeflecht als Entlastungsraum und dem Reißdraht. Wenn es zu einer Explosion kommt, bricht die Berstscheibe auf und leitet die entlastete Explosion kontrolliert in den flammenlosen Entlastungsbereich, wo die Flamme gestoppt wird und Gase beim Passieren des Edelstahlgeflechts heruntergekühlt werden. Der Reißdraht dient zur Signalisierung und Abschaltung der Produktionsanlage.

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  • Explosionsentlastung

    Prozessbehälter befinden sich im Inneren, wo eine Standard-Explosionsentlastung nicht sicher angewandt werden kann. Bei diesen Anwendungen können Explosionsentlastungeinrichtungen installiert werden. Wenn es zu einer Explosion kommt, wird die Berstscheibe durch den Druckaufbau zerstört und leitet die entlastete Explosion kontrolliert gefahrlos ins Freie. Der Reißdraht dient zur Signalisierung und Abschaltung der Produktionsanlage.

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